Neuguinea Dingo

Neuguinea Dingo Information, Bilder, Preis

Neuguinea Dingo Information, Bilder, Preis

Neuguinea Dingo Information

New Guinea dingo, Hallstrom dog, bush dingo, New Guinea wild dog, Singer
Papua-Neuguinea
12 - 16 Jahre
Mittelgroße Hunde
Rüde: 7.7-13.6 kg Hündin: 7.7-13.6 kg
Rüde: 36-46 cm Hündin: 33-43 cm
Braun, Schwarz & Lohfarbe, Sable, Rot
-
nein
lebendig, zärtlich, liebenswürdig, aufgeweckt, aktiv


Neuguinea Dingo Beschreibung

Der Neuguinea-Dingo oder auch Hallstromhund ist ein seltener Haushund, der ursprünglich aus den Bergen Neuguineas stammt und sich laut aktuellem Forschungsstand durch einige Merkmale von allen anderen Haushunden unterscheidet. Über das Leben dieser Hunde in der Wildnis ist so gut wie nichts bekannt.
Jeder dieser Hunde, der außerhalb Neuguineas lebt, stammt von einer sehr kleinen Population ab und es ist möglich, dass sich der Bestand Neuguineas bereits vollständig mit Haushunden anderer Abstammung vermischt hat.
Der Neuguinea-Dingo ist ein eher kleiner und kurzbeiniger Hund mit gedrungenem Körperbau und kleinem, keilförmigen Kopf mit Stehohren und schrägstehenden, etwas schlitzförmigen Augen. Das Fell ist glatt und bis auf den buschigen Schwanz kurzhaarig. Afterkrallen gibt es unter ihnen nicht. Reinrassige Shiba Inus sollen dem Neuguinea Dingo am ähnlichsten sehen.
Der Körperbau dieser Hunde könnte eine Anpassung an die Lebensbedingungen in den Urwaldrückzugsgebieten mit ihrem Beutemangel und der daraus resultierenden Eiweißmangelernährung darstellen. So wäre es auch wahrscheinlich, dass die Unterschiede im Körperbau zwischen den kleineren, gedrungeneren Hunden des Berglandes von Neuguinea (Hochland-Typ) und den etwas größeren, hochbeinigeren Individuen der Küstenregion (Flachland-Typ) durch die dort bessere Ernährungslage bedingt sind und innerhalb der natürlichen phänotypischen Variationsbreite liegen. Dass die Tiere einer Gruppe, welche Imke Voth im Tierpark Neumünster beobachtete, größer und kräftiger waren als ihre direkt importierten Ahnen und damit auch den größeren und hochbeinigeren australischen Dingos ähnlicher sahen, kann als Anhaltspunkt für die Richtigkeit dieser Hypothese angesehen werden.
Glieder und Rückgrat der Hallstromhunde sind sehr elastisch, und sie können ihre Beine seitlich um fast 90 Grad abspreizen. Der einzige andere Haushund mit einer ähnlichen Beweglichkeit ist der Norwegische Lundehund. Zudem können sie auch ihre Vorder- und Hinterpfoten stärker drehen als andere Haushunde und können Bäume mit dicker Rinde oder vom Boden aus erreichbaren Ästen erklettern, wobei ihre Kletterkünste aber nicht an die des Graufuchses heranreichen.
Die Augen sind mandelförmig geformt, von innen nach außen aufwärts gewinkelt und dunkel umrandet. Die Augenfarbe reicht von dunklem Bernstein zu Dunkelbraun, mit grün leuchtendem Tapetum.
Die Fellfarbe neugeborener Welpen ist ein dunkles Schokoladenbraun mit goldenen Flecken und einer rötlichen Tönung, welches sich innerhalb von sechs Wochen zu hellbraun wandelt. Die Farbe der ausgewachsenen Hunde zeigt sich im Alter von vier Monaten. Für ausgewachsene Hunde in der Wildnis wurden die Farben Braun, Schwarz und Dunkelgelb oder Schwarz beschrieben, alle mit weißen Abzeichen. Bei Hunden unter der Obhut des Menschen wurden die Farben Braun, Schwarz mit Dunkelgelb an der Schnauze, Beinen und Bauch und dunkel (braun mit starker Überschicht an dunkel zugespitztem Deckhaar) nachgewiesen. Die Variante Braun umfasst dabei: helles Braun, Rötlich-braun oder Rot-Gelb mit helleren Schattierungen am Bauch, Innenseite der Beine und der Bauchseite des Schwanzes. Die Seiten des Halses und zonale Streifen hinter dem Schulterblatt sind golden. Schwarzes und sehr dunkles Deckhaar sind für gewöhnlich leicht über das Rückenfell verteilt, mit Konzentrationen an der Rückseite der Ohren und der Oberfläche des Schwanzes über der weißen Spitze. Die Schnauze ist bei jungen Individuen immer schwarz. Alle Farben haben für gewöhnlich weiße Abzeichen an der Unterseite des Kinns, Pfoten, Brust und Schwanzspitze. Ungefähr ein Drittel haben zudem weiße Abzeichen an der Schnauze, im Gesicht und am Nacken. Gescheckte Individuen wurden bisher nicht beobachtet. Mit 7 Jahren ergrauen die schwarzen Schnauzen.
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