33 Hundekrankheiten im Überblick - von A bis Z


  • Spondylose

    Spondylose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, die vor allem den Brust- und Lendenwirbel betrifft. Man geht davon aus das bei der Spondylose zunächst die flexiblen Bestandteile der Wirbelsäule, wie Bänder und Bandscheiben, an Elastizität verlieren. So bilden sich zwischen den Wirbeln knöcherne Zubildungen (Spondylophyten) und führen zur zunehmenden Versteifung der Wirbelsäule. Die Spondylophyten können so zunehmen, dass sie auf den Nerv drücken und seitlich der Wirbelsäule austreten. Dies führt zu Schmerzen und Lähmungen.

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  • Staupe

    Die Staupe ist eine Infektion mit dem Staupevirus. Meist erfolgt die Ansteckung mittels Kontakt zu anderen bereits infizierten Tieren. Zudem weist die Erkrankung auf einen mangeln Impfschutz des Hundes hin. Bei infizierten Welpen erfolgte die Übertragung des Virus bereits im Mutterleib. Die Anzeichen für eine Staupe hängen vom infizierten Organsystem ab. Üblicherweise werden die Atemwege infiziert, wodurch es zu Atembeschwerden, Husten, Erbrechen, Durchfall, Zittern etc. kommen kann. Größtenteils kann auch das sog. Staupegebiss, ein Defekt des Zahnschmelzes, auftreten.

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  • Tollwut

    Die Tollwut gilt in Deutschland als ausgerottet, dennoch sollte auf einen ausreichenden Impfschutz geachtet werden. Die Infektion mit Tollwut erfolgt via Bissverletzung oder durch die Berührung mit Kadaver infizierter Tiere. Der Verlauf der Krankheit kann in drei Stufen unterteilt werden, wobei am Ende der Tod steht. Nach zweiwöchiger bis einjähriger Inkubationszeit treten zuerst Verhaltensänderungen wie Unruhe, Ängstlichkeit, grundloses Bellen, Beißen usw. auf. Im zweiten Stadium reagiert der Hund vermehrt auf äußere Reize. Was sind in einer grundlosen Aggressivität, Orientierungslosigkeit und zwanghaften Umhergehen widerspiegelt. Daneben können auch Zittern, Schluckstörungen bis hin zur Lähmung auftreten.In der dritten Phase zeigt sich eine Depression und Erschöpfung. Außerdem nehmen die Lähmungserscheinungen immer mehr zu, bis der Hund ins Koma fällt. Innerhalb von 3-4 Tagen im dritten Stadium tritt der Tod ein.

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