14 Hundekrankheiten im Überblick - von A bis Z


  • Patellaluxation

    Die Patellaluxation, auch Kniescheibenverdrehung genannt, ist eine Erkrankung, die meist durch die Fehlstellung des Ober- und Unterschenkels hervorgerufen wird. In den meisten Fällen sind kleine Hunderassen von der Patellaluxation betroffen. Abhängig vom Schweregrad wird die Patellaluxation in 4 Stufen (Schweregrade) eingeteilt.Die erste Stufe wird meist nicht erkannt, da die Patella spontan herausspringt und zurück. Ein Schongang des Hundes oder eine Lahmheit kommen meist nicht vor.Auch beim zweiten Grad spring die Patella spontan heraus und zurück. Jedoch geschieht dies öfters und der Hund entlastet das betroffene Bein, indem er eine Schonhaltung einnimmt.Im dritten Grad verursacht die Patella deutlich Schmerzen. Die Patella ist immer öfters nach Außen oder Innen verrenkt.Der vierte Grad zeichnet sich durch eine jahrelange Verrenkung bzw. durch eine bereits entwickelte Arthrose aus.

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  • Progressive Retinaatrophie (PRA)

    Die progressive Retinaatrophie ist eine erbliche degenerative Erkrankung, bei der die Netzhaut abstirbt und die letztendlich zur Erblindung des Hundes führt. Die Krankheit verursacht keinerlei Schmerzen und betrifft beide Augen. Als erstes Anzeichen von PRA kann die Nachtblindheit gezählt werden. Der Hund verliert seine Nachtsicht und hat Probleme Hindernisse zu erkennen. Bei fortschreitender Erkrankung weiten sich die Pupillen immer mehr und es können sich Katarakte bilden, was zum milchigen oder getrübten Erscheinungsbild des Auges führt.

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  • Schilddrüsenunterfunktionen

    Die Schilddrüsenunterfunktion auch Hypothyreose genannt ist eine Stoffwechselstörung, die durch nicht ausreichende Produktion von Schilddrüsenhormonen hervorgerufen wird. Durch die verringerte Anzahl der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin, die für den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel sowie im Wärmehaushalt eine herausragende Rolle spielen, kommt es zu Auswirkungen auf fast alle Organe. Die Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion erfolgt durch die Gabe des fehlenden Hormons in Form von Tabletten oder Saft. Die Therapie muss lebenslang erfolgen

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  • Spondylose

    Spondylose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, die vor allem den Brust- und Lendenwirbel betrifft. Man geht davon aus das bei der Spondylose zunächst die flexiblen Bestandteile der Wirbelsäule, wie Bänder und Bandscheiben, an Elastizität verlieren. So bilden sich zwischen den Wirbeln knöcherne Zubildungen (Spondylophyten) und führen zur zunehmenden Versteifung der Wirbelsäule. Die Spondylophyten können so zunehmen, dass sie auf den Nerv drücken und seitlich der Wirbelsäule austreten. Dies führt zu Schmerzen und Lähmungen.

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